
Ein Bauernhof zieht um!
Der Bauernhof von Rahel und Christoph Stocker liegt mitten im Dorfkern von Obermumpf. Eingezwängt zwischen Wohnhäusern fehlt es an Platz und Entwicklungsmöglichkeiten, um den Betrieb nachhaltig zu führen. Daher hat die Familie beschlossen, den gesamten Hof an den Rand des Dorfes zu verlegen. Dies ist eine grosse Herausforderung.

Warum eine Aussiedlung notwendig ist
Die Nähe zu Wohnhäusern bringt Herausforderungen mit sich: Geruchsemissionen und eingeschränkte Flächen machen eine moderne Tierhaltung fast unmöglich. «Es kann eben schon mal sein, dass es im Dorf ziemlich stark riecht» meint Christoph. Und das mag nicht jeder. Auch die Anzahl der Tiere lässt sich am aktuellen Standort nicht erweitern, wodurch Investitionen und Verbesserungen blockiert sind. Um langfristig den Betrieb zu sichern, haben die Stockers entschieden, den Hof auszusiedeln.
Mehr Tierwohl und Begegnung
Die Aussiedlung bietet nicht nur Vorteile für die Tiere, die sich bald auf grünen Wiesen austoben können, sondern auch für die Dorfbewohner. Der Kontakt bleibt bestehen, und Besucher können weiterhin erleben, wie Landwirtschaft funktioniert. Gleichzeitig entstehen durch die neuen Möglichkeiten ein modernes Umfeld für die Tierhaltung und mehr Nachhaltigkeit im Betrieb.

«Wir wollen der Bevölkerung zeigen, wie gesunde Lebensmittel produziert werden und wie Tiere artgerecht gehalten werden.»

Einzigartige Angebote für die Bevölkerung
Familie Stocker freut sich immer über Besuch! Neben der klassischen Landwirtschaft bieten die Stockers auch Events wie Kindergeburtstage, Hochzeiten und Firmenanlässe an. «Ein gemütlicher Abschluss am Abend gehört natürlich dazu», schmunzelt Christoph. Zusätzlich verkaufen sie Fleisch direkt ab Hof und ermöglichen so einen transparenten Einblick in die Produktion.
Unterstützung von der Bevölkerung
Die Aussiedlung ist ein grosser Schritt, der viel Planung und Arbeit erfordert, nicht nur auf dem Feld, sondern auch im Büro. Von heute auf morgen wird also so schnell nichts passieren. «Wir wünschen uns, dass die Bevölkerung unsere Pläne unterstütz», sagt Christoph. Über Fragen freuen sie sich immer.
